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OECD-Generalsekretär Gurría stellt den OECD Wirtschaftsbericht Deutschland 2018 vor

Ein Bericht - viele Akteure

Ein Bericht - viele Akteure, © BMWi/Susanne Eriksson

15.06.2018 - Artikel

Der Generalsekretär der OECD José Ángel Gurría hat am 12.06. den OECD Wirtschaftsbericht Deutschland 2018 in Berlin vorgestellt und anschließend dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Thomas Bareiß, übergeben.

In dem Bericht würdigt die OECD die gute wirtschaftliche Lage in Deutschland. Betont werden unter anderem das robuste Wirtschaftswachstum, die sehr niedrige Arbeitslosenrate, solide, öffentliche Finanzen und ein hohes Wohlbefinden der Bevölkerung.

Dieses Momentum soll Deutschland nun für Strukturreformen nutzen, um starkes und inklusives Wachstum auch langfristig sicherzustellen. Zu den Herausforderungen zählt die OECD insbesondere eine Steigerung der Produktivität, die Förderung des Unternehmertums und die Stärkung und bessere Nutzung von Kompetenzen.

Die OECD empfiehlt Deutschland daher unter anderem folgende Maßnahmen: die digitale Infrastruktur durch Wettbewerb zu stärken, die Besteuerung niedriger Erwerbseinkommen zu senken, lebenslanges Lernen zu fördern sowie die Kinderbetreuung und frühkindliche Bildung auszubauen.

Die Wirtschaftsberichte zu OECD-Mitgliedsstaaten und ausgewählten Nicht-Mitgliedsstaaten werden in regelmäßigen Abständen veröffentlicht. Sie zählen zu den Leuchtturmpublikationen der OECD.

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