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Landwirtschaft

Almkühe

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01.12.2017 - Artikel

Landwirtschaft

Zuständig: Karin Hochhaus, Tel. + 33 (0)1 55 74 57 17, Kontaktformular

Die OECD bietet Regierungen Informationen, Analysen und Rat an, um praktikable und innovative Wege für die Verbesserung und die Liberalisierung der Landwirtschaftspolitik aufzuzeigen. Regierungen greifen vielfach dirigistisch in die inländische Landwirtschaft und die Weltmärkte ein, um die heimische Produktion zu stützen.

Dies geschieht nicht immer auf die leistungsfähigste und wirkungsvollste Weise.

Viele Interventionen, hauptsächlich durch Produktions-Beihilfen und tarifäre wie auch nicht-tarifäre Handelshemmnisse, wälzen die Kosten letztlich auf Verbraucher und Steuerzahler ab. Sie verringern die ökonomische Leistungsfähigkeit des Landes, verzerren Produktion und Handel, behindern Wachstum in Entwicklungsländern und können sich klimaschädigend auswirken. Hier bedarf es der Entwicklung alternativer Modelle.

Die OECD Landwirtschaftsminister haben der langfristigen Zielsetzung einer erheblichen Verringerung von Subventionen und Protektionismus zugestimmt und eine Reihe von konkreten Zielen für den Landwirtschafts- und Nahrungsmittelsektor beschlossen. Sie haben dabei anerkannt, dass die bisherigen OECD-Analysen einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis von Agrarpolitiken und ihren internationalen Auswirkungen haben.

Im Bereich Fischerei wird in der OECD insbesondere wirkungsvolles und nachhaltiges Management der Fischressourcen untersucht. Fischbestände müssen auf nachhaltigem Niveau gehalten werden und die mit dem Umbau dieses Bereichs einhergehenden sozialen und ökonomischen Folgen analysiert und mögliche Anpassungsprozesse sowie deren Abfederung beschrieben werden.

Globalisierung, technologischer Fortschritt, strukturelle Anpassungen und gesellschaftliche Erwartungen ändern das Klima, in dem Handel und Wirtschaft funktionieren. Regierungen müssen ihre Politik danach justieren. Außerdem wächst die gegenseitige Abhängigkeit zwischen OECD- und Nicht-OECD-Ländern. Die notwendige Kohärenz zwischen Politik und Markt, national und international, z.B. durch Erstellen von politischen Richtlinien, bleibt eine ständige Herausforderung. Die Analysen der OECD sind dabei wichtige Grundlagen, um nationale und internationale Entscheidungen zu unterstützen z.B. Verhandlungen in der Welthandelsorganisation (WTO) oder Regelungen der EU-Agrarpolitik

Neben diesen politischen Aufgaben werden in der OECD im Agrarbereich eine Vielzahl von internationalen Standards, z.B. zu Saatgut, zur Sicherheit von Traktoren, Forst-Saat und Pflanzgut, zu Pflanzenschutz erarbeitet und verwaltet. Zudem wird die Grundlagenforschung junger Akademiker in diesen Bereichen unterstützt.

Weitere Informationen

OECD-Portal Landwirtschaft/Fischerei (engl.)
OECD - Internationale Produktstandards (engl.)
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Food and Agriculture Organisation of the UN - FAO (engl.)


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