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Umwelt und Nachhaltige Entwicklung

Keimling und Muenzelstapel, Symbolbild Geldanlage, seedling an stacked coins

Keimling und Muenzelstapel, Symbolbild Geldanlage, seedling an stacked coins, © blickwinkel

18.02.2019 - Artikel

Umwelt und Nachhaltige Entwicklung

Zuständig: Dr. Sven Reutzel, Tel. + 33 (0)1 55 74 57 08, Kontaktformular

Die OECD entwickelt konkrete Empfehlungen für ihre Mitgliedstaaten, um Umweltprobleme effektiv und wirtschaftlich anzugehen und überprüft anhand von Indikatoren regelmäßig den Stand der Umweltpolitik in ihren Mitgliedstaaten. Zudem hat OECD eine wichtige Funktion als Forum für Erfahrungsaustausch und Politikkoordination.

Die OECD unterstützt ihre Mitglieder durch die Arbeit im Komitee für Umweltpolitik (EPOC), durch gemeinsame Arbeitsgruppen mit kooperierenden Ausschüssen wie etwa zu Landwirtschaft & Umwelt, Handel & Umwelt oder Steuern & Umwelt. Die Ständige Vertretung unterstützt die Bundesregierung bei der Gremienarbeit. Zentrale Themen, in denen sich auch Deutschland in besonderem Maß engagiert, sind unter anderem Klima, Klimafinanzierung, Biodiversität, Wasser oder der Ausstieg aus gesundheitsschädlichen Subventionen. Von besonderer Bedeutung sind „Environmental Performance Reviews“ (EPR), in denen regelmäßig die Umweltpolitik der Mitgliedsländer sowie ausgewählter Nichtmitglieder analysiert wird. Dies geschieht im Rahmen einer „Peer Review“, d. h. ein Land wird von Vertretern anderer Mitgliedsländer geprüft. Im Jahr 2012 wurde der letzte Deutschland-EPR durchgeführt.

Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Arbeitsbereiche der OECD betrifft. Die OECD führt dazu seit 2012 jährlich ein Forum zu unterschiedlichen Aspekten von grünem Wachstum („green growth“) und Nachhaltigkeit durch. Die Zielsetzung der OECD 'Förderung wirtschaftlicher Entwicklungen' wird auch unter diesem neuen Aspekt gesehen. 'Optimale Wirtschaftsentwicklung' ist nun über Nachhaltigkeit definiert, die heute als übergreifendes Ordnungsprinzip gilt. Nachhaltige Entwicklung umfasst dabei die drei Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales – hierzu sind inzwischen zahlreiche OECD-Studien entstanden.

„Green Growth“

Die OECD hat 2011 eine Green Growth-Strategie entwickelt, um eine umweltverträgliche und nachhaltige Wachstumsstrategie zu definieren. Ferner sollen Indikatoren geschaffen werden, mit denen umweltverträgliches Wachstum gemessen werden kann, da deutlich geworden ist, dass die klassische Messgröße für Wachstum alleine – die Veränderung des Bruttosozialprodukts (BSP) – nicht mehr aussagekräftig ist und der Ergänzung durch zusätzliche Indikatoren bedarf.

Weitere Informationen

OECD-Umweltportal (engl.)
OECD-Portal „Green Growth“ und Nachhaltige Entwicklung (engl.)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


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