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Umwelt und Nachhaltige Entwicklung

Keimling und Muenzelstapel, Symbolbild Geldanlage, seedling an stacked coins

Keimling und Muenzelstapel, Symbolbild Geldanlage, seedling an stacked coins, © blickwinkel

13.02.2018 - Artikel

Umwelt und Nachhaltige Entwicklung

Zuständig: Dr. Sven Reutzel, Tel. + 33 (0)1 55 74 57 08, Kontaktformular

Die OECD entwickelt konkrete Empfehlungen für ihre Mitgliedstaaten, um Umweltprobleme effektiv und wirtschaftlich anzugehen und überprüft anhand von Indikatoren regelmäßig den Stand der Umweltpolitik in ihren Mitgliedstaaten. Zentrale Themen, in denen sich auch Deutschland in besonderem Maß engagiert, sind unter anderem Klima, Klimafinanzierung und Wasser. Zudem hat OECD eine wichtige Funktion als Forum für Erfahrungsaustausch und Politikkoordination.

Die OECD unterstützt ihre Mitglieder durch die Arbeit im Komitee für Umweltpolitik (Environment Policy Committee, EPOC), durch gemeinsame Arbeitsgruppen wie Landwirtschaft & Umwelt, Handel & Umwelt sowie Steuern & Umwelt, die mit EPOC kooperieren. Deutschland ist hier durch das Bundesumweltministerium und die Ständige Vertretung vertreten.

Von besonderer Bedeutung sind die „Environmental Performance Reviews„, in denen regelmäßig die Umweltpolitik der Mitgliedsländer sowie einiger Nichtmitglieder analysiert wird. Dies geschieht im Rahmen einer „Peer Review“, d. h. ein Land wird von Vertretern anderer Mitgliedsländer geprüft. 2012 wurde zum Beispiel auch eine „EPR“ zu Deutschland erstellt.

Nachhaltige Entwicklung

Nachhaltige Entwicklung ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Arbeitsbereiche der OECD betrifft. Die OECD führt dazu seit 2012 jährlich ein Forum zu unterschiedlichen Aspekten von Grünem Wachstum und Nachhaltigkeit durch. Die Zielsetzung der OECD 'Förderung wirtschaftlicher Entwicklungen' wird auch unter diesem neuen Aspekt gesehen. 'Optimale Wirtschaftsentwicklung' ist nun über Nachhaltigkeit definiert, die heute als übergreifendes Ordnungsprinzip gilt. Nachhaltige Entwicklung umfasst dabei die drei Dimensionen Wirtschaft, Umwelt und Soziales. Hierzu sind zahlreiche Studien entstanden.

“Green Growth„

Die OECD hat 2011 eine „Green Growth“-Strategie entwickelt. Hier geht es darum, eine Wachstumsstrategie zu definieren, die umweltverträglich und nachhaltig ist. Ferner wird angestrebt, Indikatoren zu schaffen, mit denen man umweltverträgliches Wachstum messen kann, nachdem deutlich geworden ist, dass die klassische Messgröße für Wachstum – Veränderung des BSP – alleine nicht mehr aussagekräftig ist und der Ergänzung durch zusätzliche Indikatoren bedarf.

Weitere Informationen

OECD-Umweltportal (engl.)
OECD-Portal „Green Growth“ und Nachhaltige Entwicklung (engl.)
“Green Growth„ Knowledge Platform (engl.)
OECD - Runder Tisch für Nachhaltige Entwicklung (engl.)
OECD - Chemikaliensicherheit (engl.)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung


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