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Wissenschaft, Technologie und Innovation

SpaceX's Falcon Heavy successfully launches from Cape Canaveral

SpaceX's Falcon Heavy successfully launches from Cape Canaveral, © SpaceX Flickr

09.02.2018 - Artikel

Wissenschafts-, Technologie- und Innovationspolitik

Zuständig: Dr. Katharina Schauberger, Tel. +33 (0)1 55 74 57 07, Kontaktformular

In den Bereichen von Wissenschaft und Technologie stellt die OECD für Deutschland eine politisch wie fachlich bedeutende Plattform für den Informations- und Erfahrungsaustausch dar. Die Organisation stellt zudem vergleichende Analysen und internationale Statistiken zur Verfügung. Sie untersucht, wie effektiv zu nachhaltigem Wachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beigetragen werden kann. So gibt sie etwa  Hinweise, wie aktuellen Herausforderungen zu begegnen ist, z.B. bei der Digitalisierung. In diesem Zusammenhang hat die OECD weltweit führende Indikatoren entwickelt, die die Innovationsfähigkeit der Mitgliedsländer beschreiben und messen.

Die Digitalisierung nimmt weltweit immer weiter zu. Die IKT-Wirtschaft ist heute der Wirtschaftssektor mit der größten globalen Wertschöpfung. Im Vordergrund der deutschen Regierungsarbeit stehen demgemäß u.a. die Konzentration auf neue Wachstumsfelder insbesondere im Bereich innovativer Dienstleistungen, die nachhaltige Modernisierung der Verwaltung sowie die Stärkung der Sicherheit und des Vertrauens in IKT. Da der IKT-Sektor in besonderer Weise auf internationale Verflechtung und Kooperation angewiesen ist, wird hierbei gezielt auf enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit und die Nutzung des daraus hervorgehenden Know-hows gesetzt. Die OECD beschäftigt sich auch mit dem Einfluss der zunehmenden digitalen Vernetzung auf die moderne Produktion, der sogenannten Industrie 4.0. Digitale Wirtschaft und Politik tragen bei der Verbreitung moderner Technologien und Anwendungen eine gemeinsame Verantwortung, zwischen Chancen und Risiken für Sicherheit und Vertrauen in digitale Technologien abzuwägen und zugleich innovationsfördernde und verbraucherorientierte Lösungen zu finden. Aufgrund der herausragenden Bedeutung der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft hat sich die OECD den vielfältigen Fragestellungen in diesem Bereich im Juni 2016 mit einem Ministertreffen zur Digitalen Wirtschaft in Mexiko gewidmet. Bei diesem Treffen wurde insbesondere eine  gemeinsame Erklärung der Minister verabschiedet, in der die zahlreichen Facetten der Digitalisierung adressiert werden. Die OECD hat überdies ein großangelegtes horizontales, d.h. abteilungsübergreifendes Projekt zur digitalen Wirtschaft und Gesellschaft begonnen („Going Digital“).

Von Bedeutung ist insbesondere das Thema Förderung und Schutz von Innovation. Wissenschaft, Forschung und Innovation bilden heute mehr denn je die Grundlage für Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Politische und ökonomische Strategien zur Förderung von Innovation sind daher Schlüsselelemente für die künftige weltwirtschaftliche Entwicklung vor dem Hintergrund einer zunehmenden Globalisierung („globale Wertschöpfungsketten“). 2015 wurde die „OECD Innovation Strategy 2015 – An Agenda für Policy Action“ während des  OECD-Wissenschaftsministertreffens  vorgestellt. Sie berücksichtigt erstmals auch grünes Wachstum und richtete den Blick auf das Thema „well-being“.

Unter den verschiedenen Technologiebereichen hat gerade die Biotechnologie wachsenden Einfluss auf zahlreiche Sektoren der Wirtschaft und Wissenschaft. Die OECD arbeitet seit über 20 Jahren auf diesem Gebiet und bezieht wissenschaftliche, industrielle, gesundheitliche und landwirtschaftliche Anwendungsbereiche ein. Besonderes Augenmerk wird auf die Sicherheitsfragen der Biotechnologie gerichtet.

Weitere Informationen

    OECD - Informations- und Kommunikationstechnologien (engl.)
    OECD-Portal Wissenschaft und Innovation (engl.)
    OECD - Biotechnologie (engl.)
    Bundesministerium für Bildung und Forschung


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