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Botschafter Dr. Felix Klein
Botschafter Dr. Felix Klein, geboren 1968 in Darmstadt, leitet seit dem 3. September 2026 die Ständige Vertretung Deutschlands bei der OECD in Paris. Von 2018 bis August 2026 war er Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus.
Nach seiner Schulzeit in Darmstadt besuchte er das United World College in Duino bei Triest, wo er 1987 das internationale Abitur “International Baccalaureate“ erwarb. Er studierte Rechtswissenschaften in Freiburg und an der Freien Universität Berlin. Im Anschluss daran machte er ein Masterstudium an der London School of Economics, dass er mit einem Master of Public International Law (LL.M.) abschloss. 1994 trat er in den deutschen Auswärtigen Dienst ein und absolvierte bis 1996 die diplomatische Ausbildung in Bonn. 2001 promovierte er an der Universität St. Gallen mit einem familienrechtlichen Thema. Er begann seine Laufbahn als Länderreferent für Südamerika, war auf Auslandsstationen von 1998 bis 2000 an der Deutschen Botschaft in Jaunde und von 2003 bis 2007 am Deutschen Generalkonsulat in Mailand. Von 2007 bis 2018 war er in mehreren Funktionen in der Berliner Zentrale des Auswärtigen Amtes tätig, unter anderem als stellvertretender Leiter des Südeuropareferats, Büroleiter des Staatssekretärs und von 2011 bis 2014 als Leiter des Personalreferats höherer Dienst. Von 2014 bis 2018 leitete er die deutsche Delegation bei der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und war Sonderbeauftragter für die Beziehungen zu jüdischen Organisationen.
Dr. Klein interessiert sich sehr für klassische Musik. Seit seiner Kindheit ist er als Geiger aktiv und spielte in zahlreichen Kammermusikensembles und Orchestern mit. Derzeit ist er Mitglied des „Diplomatischen Streichquartetts Berlin“, das sich vor allem Werken jüdischer Komponisten widmet. Er ist verheiratet und Vater von drei Töchtern.